Wo man am meisten verdient

Globaler Kaufkraftvergleich am Preis des iPhone X.

Das Smartphone gehört zu unseren wichtigsten Lebensbegleitern, und zwar weltweit. Das hat die Ökonomen der UBS dazu veranlasst, analog zum Big Mac Index des britischen «Economist» einen iPhone-X-Index zu errechnen. Dieser zeigt auf, wie viele Stunden durchschnittliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in 77 Metropolen weltweit arbeiten müssen, bis sie sich eines der begehrten digitalen Alleskönner leisten können (siehe Chart).

Interessant ist der sogenannte Millennial-Warenkorb, der Güter und Dienstleistungen umfasst, die neben dem Smartphone (iPhone) für die um die Jahrtausendwende geborenen jungen Männer und Frauen wichtig sind: Ein Paar Turnschuhe, ein Netflix-Abo, ein Kaffee und ein Big Mac.

Auf dem ersten Platz des iPhone-X-Index landet Zürich. Hier muss man im Schnitt 4,7 Tage arbeiten, bis man sich ein solches Gerät kaufen kann. Zwei Faktoren sind für die Berechnung ausschlaggebend: Der Preis des Smartphones und der Durchschnittslohn in 15 Berufen (vom Busfahrer, Schreiner und Arzt über den Lehrer bis zum Produkt-Manager). Zudem gehen die Ökonomen von einem 8-Stunden-Tag aus.

Dass Zürich an der Spitze steht, erstaunt wenig. Die Schweizer Wirtschaftsmetropole ist gemäss der UBS-Studie «Cost Of Living In Cities Around The World» eine der teuersten Städte der Welt, gleichzeitig aber auch eine mit der höchsten Kaufkraft; knapp hinter Los Angeles, der Nummer eins. Genf ist auf gleicher Höhe wie Zürich – ausser in einem Bereich: Ein Haarschnitt kostet in Zürich rund 20 Prozent mehr als in Genf.

Autor: Pascal Ihle