Wenn Kriegsparteien versuchen über die gezielte Verbreitung von Informationen die Deutungshoheit über einen Konflikt zu erlangen, so liegt es an uns allen, dies einzubeziehen und sie richtig einzuordnen. (Foto: Shutterstock)

Seit der Explosion auf dem Parkplatz des Al-Ahli-Arab-Spitals in Gaza tobt auch ein Informationskrieg. In der Informationskriegsführung werden längst nicht mehr nur einfach reaktiv ein paar Tweets abgesetzt und dramatische Fotos veröffentlicht.
Der Informationsraum wird in modernen Kriegen, sei es in der Ukraine oder im Nahen Osten, längst als ein zentraler Wirkungsraum begriffen – gleichauf mit Boden, Luft, Wasser, Cyberraum oder Weltraum.
Es geht darum, jederzeit die Deutungshoheit über das eigene Narrativ zu behalten, also die Informationsdominanz zu haben:

  • In der Aktion werden Narrative verstärkt, indem Gefühle und Bilder gezielt eingesetzt und bestehende Meinungen und Haltungen verstärkt werden.
  • In der Reaktion aus der Defensive wird jedes nur erdenkliche Mittel genutzt, um die Informationsdominanz des Gegners zu zerstören und die Informationsunterlegenheit zu überwinden.
  • Geschwindigkeit ist dabei in allen Fällen ein entscheidender Faktor. Wer zuerst «er war’s!» ruft, ist im Vorteil.

An uns als Konsumentinnen und Konsumenten ist es, dies zu erkennen und Informationen richtig einordnen zu können. Neben den Medien haben insbesondere Staaten, internationale Organisationen und bekannte NGO hier eine besondere Verantwortung, da sie – vermeintlich –glaubwürdige Multiplikatoren sind.

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