«Wir müssen die Kinder in den Schnee bringen – nicht in die Karibik»

Gian Franco Kasper, Präsident des Weltskiverbandes FIS, über die Heim-WM in St. Moritz, das Nein der Bündner zu Olympia und Nachwuchsprobleme. Der Funktionär prophezeit dem Skisport in China mit dem Bau von 5000 Resorts einen Aufschwung in den nächsten Jahren.

Gian Franco Kasper, Präsident des Weltskiverbandes FIS (Bild: FIS)

Welches war Ihr bisher emotionalster Moment an der laufenden Ski-WM in St. Moritz?
Gian Franco Kasper: Es hat viele emotionale Momente gegeben. Wenn ich einen herauspicken darf: Am Tag, an dem Wendy Holdener und Michelle Gisin Gold und Silber in der Kombination gewannen und sich Lara Gut beim Einfahren zum Kombinations-Slalom einen Kreuzbandriss zuzog, durchlebte ich ein Wechselbad der Gefühle. Dieser Tag hat in typischer Weise gezeigt, wie nahe faszinierende Geschichten und Dramen im Sport zusammenliegen – besonders an Grossanlässen.

Was meinen Sie zum Abschneiden der Schweizer Alpinen?
Ich bin angenehm überrascht. Die Goldmedaille von Luca Aerni in der Kombination war schon gewaltig. Wie er mit Startnummer 30 das Feld von hinten aufrollte, gehört sicher zu den spannendsten Momenten der Ski-WM.

Haben Sie etwas zu bemängeln – als St. Moritzer dürften sie an dieser WM doch kritischer als sonst hinschauen?
Es sind Kleinigkeiten, und diese Probleme wurden sofort gelöst. Einen schweren Fehler haben die Organisatoren auf jeden Fall nicht gemacht. Allerdings hat mich das Wetter in der ersten WM-Woche enttäuscht. Vor der WM hatten wir eine Abmachung: Bei schlechtem Wetter ist das OK zuständig, bei schönem die FIS. Eine Woche lang haben wir den Organisatoren eine Chance gegeben, dann haben wir das Kommando übernommen. Seither scheint die Sonne über St. Moritz (lacht herzhaft).

Was war an der Ski-WM 2017 in St. Moritz anders als an jener vor 14 Jahren am selben Ort?
Die Anzahl der Nationen und Athleten ist in der Zwischenzeit markant gestiegen. Heute verzeichnen wir die Rekordzahl von 76 Nationen (2003 waren im Bündner Nobelkurort 58 Nationen dabei, die Red.). An der letzten WM 2015 in Vail/Beaver Creek haben 69 Nationen teilgenommen. Auch baulich hat sich seither viel verändert. Ich denke an den Zielraum mit den TV-Plattformen, Fernsehstudios und VIP-Zelten. Die Stimmung im Dorf gefällt mir ebenfalls besser als an der WM 2003.

Sie sind gebürtiger St. Moritzer. Wie schwer hat es Sie enttäuscht, dass das Bündner Stimmvolk eine Kandidatur für die Durchführung Olympischer Spiele ablehnte?
Ich hatte erwartet, dass der Kanton Graubünden Nein zu den Olympischen Winterspielen sagt. Was mich aber masslos enttäuschte, ist das Abstimmungsresultat in St. Moritz. Mitten in der WM-Euphorie stimmen 57 Prozent dagegen. Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht erklären.

Olympische Spiele haben beim Stimmvolk einen schweren Stand – die letzten beiden Abstimmungen in Graubünden (2017 und 2013) und jene in Bayern (2013) gingen verloren. Haben Sie eine Erklärung dafür?
Ich sehe verschiedene Gründe: Die exorbitanten Kosten der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi – es wird behauptet, dass sie 51 Milliarden Dollar gekostet haben – könnten den Steuerzahler in seiner Meinungsfindung beeinflusst haben. Die hohe Summe muss aber relativiert werden. Olympia-Ausrichter in den Alpenländern hatten Jahrzehnte lang Zeit, die notwenige Infrastruktur bereitzustellen und Investitionen zu tätigen. Sotschi hingegen stampfte alles innerhalb von fünf Jahren aus dem Boden. Und: Die Beliebtheit des Sports geht generell zurück. Korruption und Dopingfälle im Zusammenhang mit Olympischen Spielen dürften ebenfalls einen Einfluss auf das Verhalten des Stimmvolks gehabt haben.

Finden Sie es grundsätzlich richtig, dass die Schweiz für die Olympischen Winterspiele 2026 kandidiert?
Ja, auf jeden Fall. Für mich ist es eine moralische Verpflichtung, dass sich die Schweiz nach 1948 wieder einmal für Olympische Winterspiele bewirbt. Ob das Konzept der Kandidatur «Wallis/Waadtland» die Kriterien erfüllt und gegen mögliche starke Konkurrenten wie Calgary, Innsbruck, Sapporo und Stockholm eine Chance hat, wird sich zeigen.

Im Vergleich zu einer Ski-WM stellen Olympische Winterspiele für die Organisatoren eine andere Liga dar. Kann die Schweiz ein solches Projekt überhaupt stemmen?
Ja, ohne weiteres. Das IOC will den olympischen Gigantismus ohnehin abbauen und setzt auf Nachhaltigkeit. Das können Winterspiele in der Schweiz bieten. Wenn wir nicht mehr fähig sein sollten, Olympische Winterspiele zu organisieren, wüsste ich nicht, wer sonst in Frage käme.

Die überschaubaren Winterspiele 1994 im märchenhaft verschneiten Lillehammer werden häufig als die bisher schönsten überhaupt bezeichnet. Kann die norwegische Skistation St. Moritz als Vorbild dienen?
Ja, das kann man so sagen – auch wenn sich die Zeiten inzwischen markant verändert haben, denken Sie an den Umfang der Winterspiele, an die gestiegene Anzahl der Athleten und Zuschauer, an die hohen technischen Anforderungen und an die veränderte Kommunikation durch Social Media. Lillehammer und das Bündnerland sind vergleichbare Wintersport-Gegenden. Allerdings verdankt die norwegische Skistation ihren guten Ruf nicht etwa dem Ort, sondern der Mentalität und der Begeisterungsfähigkeit der norwegischen Bevölkerung für den Sport. In dieser Hinsicht können wir Schweizer nicht ganz mithalten.

Sind Sie zufrieden damit, wie Politik, Wirtschaft und Sponsoren die Ski-WM in St. Moritz unterstützen?
Ja, soweit ich das beurteilen kann. Die Zusammenarbeit verläuft jedenfalls wie gewünscht, Bund und Kanton haben Defizitdeckungsgarantien gesprochen.

Wie wichtig sind Politik und Wirtschaft in Zukunft für die Durchführung von Grossanlässen?
In der Schweiz ist die Politik nicht der grosse Promotor von bedeutenden Sportanlässen. Marketingmässig gehört dieses Feld den Sponsoren, sprich der Wirtschaft. Der Bund beschränkt sich gewöhnlich auf die Hilfe der Armee. Die Initialzündung, eine Ski-WM zu organisieren, sollte ohnehin von den Mitgliedern des lokalen Skiklubs kommen. Diese Menschen haben Begeisterungspotenzial und Fachwissen. Dann braucht es natürlich die Unterstützung des Kantons, notfalls eben auch jene des Bundes.

Können Sie beziffern, welche Wertschöpfung durch die Ski-WM in St. Moritz generiert wird?
Nein, diese Zahlen kenne ich nicht. St. Moritz muss den Leuten aber von Zeit zu Zeit mit einem Paukenschlag seinen weltweit bekannten Namen wieder in Erinnerung rufen. Das passiert gerade mit der Ski-WM. Andererseits profitiert der Luxuskurort davon, dass wegen der WM direkte Investitionen getätigt werden konnten. So haben die Behörden den Bau des neuen Bahnhofs ebenso prioritär behandelt wie zahlreiche andere Bauprojekte, deren Bewilligungen ansonsten weniger rasch erteilt worden wären. Alle diese Bauten wurden rechtzeitig zum WM-Start fertiggestellt. 2003 hatte die einheimische Wirtschaft dank der Ski-WM in St. Moritz Zusatzinvestitionen im Wert von über einer Milliarde Franken getätigt.

Die 51. Saison des alpinen Ski-Weltcups ist in einem Monat Geschichte. Wie sind Sie mit dem WM-Winter zufrieden?
Im Skirennsport, auf Stufe Welt- und Europacup, dürfen wir mit der Wintersaison zufrieden sein. Wir konnten unsere Wettkämpfe über die Bühne bringen. Touristisch gesehen verliefen die Wintermonate jedoch hundsmiserabel. Wir hatten bis Mitte Januar nur wenig Schnee. Deshalb mussten viele Kinderrennen abgesagt werden. Das wird sich über kurz oder lang auswirken. Wir müssen aufpassen, dass wir die junge Generation nicht an andere Sportarten verlieren. Was macht ein Teenager, wenn er bis Weihnachten nicht Skifahren kann? Er tritt einem Handballklub bei. Ob diese jungen Menschen je wieder zum Skisport zurückkehren, ist fraglich.

Bereitet Ihnen mit Blick auf das nächste Jahrzehnt also die junge Generation am meisten Sorgen?
Ja, das ist so. Wegen der globalen Erwärmung leidet der Wintertourismus. An vielen Orten herrscht Schneemangel. Diesem Makel können wir mit Kunstschnee nur bedingt entgegenwirken. Bei den jungen Menschen findet auch ein Mentalitätswandel statt. Sie fragen sich: Weshalb soll ich teure Winterferien in schneearmen Regionen machen, wenn ich günstig in die Karibik fliegen kann? Der Skisport findet bei der jungen Generation vermehrt vor dem Bildschirm statt – die Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz sind Fernsehspiele. In der Schweiz haben viele Kinder mit Migrationshintergrund Angst vor Schnee und Kälte.

Wie wollen Sie diesem Problem entgegenwirken?
Wir haben vor drei Jahren die Aktion «Bring Children to the Snow» geschaffen. Zusammen mit den nationalen Skiverbänden koordinieren wir in über 40 Ländern auf der ganzen Welt Schneesport-Feste. Allein in China sind bei jedem Anlass jeweils bis zu 12’000 Jugendliche dabei. In diesem Winter werden rund 1000 Anlässe durchgeführt. Wir müssen die Kinder in den Schnee bringen – nicht in die Karibik. Aber etwas funktioniert dabei noch nicht so gut.

Sagen Sie es uns.
Ich wünschte mir, dass Kinder unter 12 Jahren auf der ganzen Welt gratis Skifahren könnten. In der Schweiz ist dies an einzelnen Orten bereits der Fall, Bergbahnen und Skilifte befördern die Kinder kostenlos auf den Berg. In Andorra, um ein anderes Beispiel zu nennen, hat die Regierung vor ein paar Jahren beschlossen, dass die Kinder in den Wintermonaten jeweils am Mittwoch nicht in die Schule, sondern Skifahren gehen müssen. Das sind nachhaltige Aktionen.

Schweben Ihnen andere Aktionen vor?
In der Schweiz sollten wieder vermehrt Skilager durchgeführt werden. Schulen und kantonale Erziehungsdepartemente müssen diesbezüglich zusammenarbeiten und Lösungen suchen. Die Lehrer sollten wieder motiviert werden, mitzumachen. Ich kann es verstehen, wenn ein Lehrer heute wegen der grossen Verantwortung davon absieht, ein solches Camp zu leiten.

Sie möchten Weltcuprennen künftig vermehrt in Asien durchführen. Unter anderem, weil 2018 in Pyeongchang (Südkorea) und 2022 in Peking (China) Olympische Winterspiele stattfinden.
Genau, sogar Kasachstan will sich als Ski-Destination etablieren. In China dagegen boomt der Skisport bereits. Im Moment gibt es dort rund 300 Skigebiete. In den nächsten zwei Jahren werden 5000 Resorts gebaut – viele Schweizer Kurorte sind in diese Bauvorhaben involviert. Das ist gigantisch und wird mit dazu führen, dass die Zahl der weltweit aktiven Skifahrerinnen und Skifahrer pro Jahr um bis zu 12 Prozent steigen wird. Die TV-Einschaltquoten werden ebenfalls in die Höhe schnellen, wenn in China dereinst Weltcuprennen stattfinden. Asien ist für den Weltskiverband ein wichtiger Markt mit einem riesigen Potenzial. Für die Ski-Industrie ist das ein Segen. Wir bekommen fast täglich Anfragen von Vertretern chinesischer Skiklubs, die von Beginn weg ein Weltcuprennen organisieren wollen. Bremsten wir die Chinesen nicht ein wenig, wäre die Olympia-Abfahrt womöglich schon fertig. Obwohl die Olympischen Winterspiele in China erst vier Jahre später stattfinden als in Südkorea, sind Peking und Pyeongchang, was den Stand der Bauten anbelangt, fast gleichauf.

Müssen die Berner Skistationen Adelboden und Wengen befürchten, dass sie dereinst aus dem Weltcup-Kalender gestrichen werden, weil vermehrt Rennen in Asien stattfinden?
Es wird einen Verdrängungskampf geben. Die Rennen in Adelboden und Wengen sind aber nicht in Gefahr, dereinst aus dem Kalender gestrichen zu werden. In der Schweiz finden ohnehin nur wenige Rennen statt. Weltcup-Stationen in Italien und Österreich müssen vermutlich als Erste Abstriche machen und damit rechnen, dass sie nicht jedes Jahr Rennen organisieren können.

Ist der Schneesport sauber?
Sie kennen die Dopingdiskussion seit den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi. Doping gibt es überall, wir können es nicht ausschliessen, nur sanktionieren. Deshalb haben wir sechs russische Langläufer wegen eines Dopingvergehens in Sotschi suspendiert. Im Vergleich zu anderen Sportarten ist der Schneesport aber relativ sauber. Im Alpinbereich kennen wir wenig spektakuläre Dopingfälle, sie kamen eher durch ein Versehen zustande. Natürlich wird immer wieder über die kräftigen Oberschenkel der Abfahrer gemunkelt. Aber schauen Sie: Die FIS investiert fast zwei Millionen Franken pro Jahr in den Antidoping-Kampf. Mehr können wir nicht machen.

Als FIS-Präsident sind Sie bis 2018 gewählt. Was kommt danach?
Das wird von meiner Gesundheit abhängen. Ob ich mich nochmals zur Wahl stellen werde, möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen – ich will ja nicht zu einer lahmen Ente werden.

Sie arbeiten seit 1975 Jahren beim Weltskiverband. Was treibt Sie nach all den Jahren an?
Die Begeisterung für den Skisport. Ich fiebere bei jedem Rennen – sei es bei den Nordisch Kombinierern oder bei den Alpinen – noch genauso mit wie früher.

Sie sind jetzt 73 Jahre alt. Haben Sie noch einen Traum?
Einen Haufen Schnee!

Kasper wird dank Russi Wettkönig

Gian Franco Kasper gewährt das Interview in seinem grossräumigen Büro am Sitz des Weltskiverbandes (FIS) in Oberhofen. Der 73 Jahre alte Bündner mit Wohnsitz im bernischen Wichtrach ist vier Tage vor dem Auftakt der Ski-WM in St. Moritz glänzend gelaunt. Der FIS-Präsident kommentiert den Verdrängungskampf der Skistationen im Weltcup-Kalender mit trockenem Humor: «Schuld daran ist Papst Gregor XIII. Er hat den gregorianischen Kalender verordnet und darin zu wenig Wochenenden im Winter berücksichtigt.»

Der höchste Ski-Funktionär, der 200 Tage im Jahr auf Reisen ist, arbeitet seit 1975 bei der FIS. Ihn kann so leicht nichts erschüttern. Angesprochen auf die gefürchtete Malojaschlange, die in St. Moritz weiterhin für Verschiebungen der WM-Rennen sorgen könnte, sagt Kasper mit einem Schmunzeln: «An den Olympischen Spielen 1994 in Lillehammer mussten im Riesenslalom beide Läufe um mehrere Stunden verschoben werden. Wissen Sie, weshalb? Weil die Sonneneinstrahlung zu stark war.»

Nach dem Gespräch erzählt das Schweizer IOC-Mitglied eine weitere Anekdote: «1970 reiste ich als Journalist an die Ski-WM nach Val Gardena. Am Vorabend der Männer-Abfahrt konnte man im Medienzentrum auf den Weltmeister wetten. Ein Fotograf zeigte mir ein Bild eines Rennläufers in perfekter Hocke. Auf ihn werde ich setzen, wie heisst er denn, fragte ich den Fotografen. ‹Bernhard Russi›, sagte dieser. Ich bezahlte also 1000 Lire Wetteinsatz, umgerechnet etwa 5 Franken.» Tags darauf werden Russi Abfahrts-Weltmeister und Kasper Wettkönig. Der Skiexperte einer Zürcher Zeitung gewinnt 70’000 Lire, umgerechnet 350 Franken.

Gespräch: Thomas Wälti

«Gerade Bern könnte weltweit eine Schlüsselrolle spielen»

Forscherin Evelyn Tauchnitz sieht Potenzial bei der Forschung neuer Technologien für die Demokratie.

Die Weltwirtschaft braucht Russland nicht mehr

Angesichts alternativer Energiequellen ist Putins Versuch, Europa in Sachen Energie zu erpressen, gescheitert.

Das sind die grössten Waffenschmieden auf der ganzen Welt

Die USA dominieren den Markt, China holt auf, und in Europa steht einRüstungskonzern aus Grossbritannien an der Spitze.

So wird ein Land EU-Mitglied

Angesichts alternativer Energiequellen ist Putins Versuch, Europa in Sachen Energie zu erpressen, gescheitert.

So wird die Schweiz zur «Blockchain Nation»

Wie das Eidgenössische Finanzdepartement die Weichen stellt.

«Es ist extrem kompetitiv»

Weltraumforscherin Salome Gruchola erklärt, wie sie ein Instrument baut, um Leben im All nachzuweisen.

Wie es zur Entwicklung der AI-Technologien kam

Als Antwort auf die explodierenden Datenmengen entwickelt das Silicon Valley laufend neue Technologien. Dank künstlicher Intelligenz kommt es gerade in Medizin und Bildung zu eklatanten Fortschritten.

China-Sicht im Wandel

Die aktuelle Wachstumsschwäche verstellt den langfristigen Blick auf die steigenden Compliance-Anforderungen

Wenn das Profil zum Problem wird

Die Spuren, die wir auf unseren Rechnern oder Handys hinterlassen, sind langlebig. Es kann zu unschönen Überraschungen kommen, wenn Daten kombiniert und missbraucht werden.